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Bauen
mit Holz, Stroh und
Lehm - warum,
wieso?
Es freut uns, dass bereits sehr viele Menschen natürliche
Materialien bei der Einrichtung aber auch im Bauwesen
bevorzugen. Auf der Suche nach diesen Materialien lernt
man ein großes Angebot an Dämmstoffen und anderen Bauhilfsstoffen
kennen. Man hat die Qual der Wahl.
Kombination
aus Holz, Stroh und Lehm
Wir sind von
der Kombination von Holz als statisches Baumaterial mit Strohballen
als Kerndämmstoff und Lehm als Innenputz überzeugt. Für Erich
Spreitzer als gelernter Tischler kam immer nur ein Holzbau in Frage
und bei einem Lehrgang auf der Donau Uni Krems begeisterte ihn das
Thema Dämmen mit baubiologischen und nachwachsenden Produkten. Seine
Abschlussarbeit des Lehrgangs (Solares Planen und Bauen) umfasste
ein Holzbauprojekt aus nachwachsenden Rohstoffen. Die theoretische
Arbeit wurde in die Tat umgesetzt und dabei wichtige Erfahrungen
im Umgang mit dem Material und der Detailausführung gemacht.
Es entstanden dabei das Bürogebäude der Fa. Spreitzer, sowie das
private Wohnhaus. Die Ergebnisse überzeugten und mittlerweile wurden
an die 20 Strohballenprojekte realisiert.
Technische
Daten
Technische Daten
über Strohballen als Dämmstoff gemäß Prüfberichten
des Bundesministeriums für Wissenschaft:
Die Daten beziehen sich auf Strohballen mit den Maßen
75 x 50 x 35 cm und 90 kg/m3
- Wärmeleitfähigkeit
0,048 W/mK
- Brandschutz
B2 - normal brennbar F60 - F90
- Schallschutz
RW-Wert über 50 dB
- U-Wert Außenwand
0,12 W/m2K
- Niedrigenergiehaus-Standard
HWB
unter 50 kW/h m2 a
(Passivhaus-Standard mit kontrollierter Wohnraum-
Be- und Entlüftung)
Primärenergieaufwand
Holz, Stroh
und Lehm sind regional verfügbar, diese Baumaterialien weisen einen
sehr geringen Primärenergieaufwand auf. Das ist jene Energie,
die aufgewendet werden muß, bis das Baumaterial auf der Baustelle
zur Verfügung steht. Das Material ist äußerst verarbeitungsfreundlich,
es kann sehr viel Eigenleistung eingebracht werden. Diese Baumaterialien
belasten auch die Umwelt nach Ihrem Gebrauch nicht, denn sie sind
vollständig wieder in den Naturzyklus integrierbar.
Kostenwahrheit
Natürlich ist
Stroh als Dämmstoff im Vergleich zu anderen Materialien günstig,
aber auch nicht billig oder umsonst. Die Ballen müssen fester gepresst
werden und überhaupt ist der Holzbau in der Ausführung etwas aufwendiger
als der Massivbau. Von günstig kann also nicht die Rede sein. Tatsache
ist, dass aus diesen Baumaterialien, die zwar so einfach sind, wie
Holz, da gibt's ja genug davon, wächst mehr als gebraucht wird nach,
das Stroh kommt vom Landwirt und ist ein Abfallprodukt und der Lehm
kann sogar (wie bei uns) aus der Baugrube kommen - dennoch entstehen
aus diesen Materialien hochwertige Bausysteme, die natürlich aufgrund
Ihres Verarbeitungsaufwandes Ihren Preis haben.
tolle
Argumente
Und trotz
dieser tollen Argumente für den Strohballenbau,
ist uns bewusst: Nur weil die Materialien ökologisch und nachhaltig
sind, das alleine wird den Kunden nicht überzeugen. Sondern nur
die Tatsache, dass Gebäude entstehen, in denen es sich auf Grund
des Raumklimas und der natürlichen Atmosphäre gut leben lässt und
man sich wohlfühlt. Der Lehmputz wirkt feuchtigkeitsregulierend
und beeinflusst so das Raumklima positiv. Die Wände und Decken isolieren
ausgezeichnet im Winter wie im Sommer, d. h. im Winter speichern
die Lehmwände die Wärme gut, und im Sommer ist es drinnen angenehm
kühl.
Kooperation
Sie interessieren
sich für einen Holzbau mit Strohballendämmung:
Vereinbaren Sie einen Termin mit uns, lernen Sie den Strohballenbau
näher kennen. Wir können Sie mit unserer Erfahrung in der Planung
und bei der Umsetzung Ihres Bauvorhabens unterstützen. Wir arbeiten
auch gerne mit Ihrem Architekten oder Planer zusammen. Die Möglichkeiten
einer Zusammenarbeit oder wie wir Sie unterstützen können, sind
vielfältig und individuell wie Ihr Bauvorhaben.
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